Es war ein Wiedersehen der besonderen Art: Am vergangenen Dienstag, dem 20. Januar 2026, tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11 und 12 ihre Schulbank gegen die Zuschauertribüne des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz. Das Ziel der Exkursion war nicht nur die Besichtigung des historischen Deutschhauses, sondern vor allem der Austausch mit einem alten Bekannten: dem FDP-Abgeordneten Stefan Thoma.
Noch bis zum März vergangenen Jahres stand Thoma als Studienrat vor den Klassen unserer Fachoberschule. Dann folgte der Wechsel in die Landespolitik, als er für den verstorbenen Herbert Mertin in das Parlament nachrückte. Für die Oberstufenschülerinnen und -schüler bot sich nun die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, wie sich der Arbeitsalltag ihres ehemaligen Lehrers verändert hat und wie Politik hinter den Kulissen funktioniert.
Ein Blick hinter die Kulissen der Demokratie
Nach einer Führung durch das Parlamentsgebäude, bei der die Jugendlichen Einblicke in die parlamentarischen Abläufe und die Geschichte des Hauses erhielten, stand eine intensive Diskussionsrunde mit Thoma auf dem Programm. Dabei wurde schnell klar, dass der Abgeordnete seine Wurzeln im Bildungswesen nicht vergessen hat. Als bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion lagen ihm die Fragen der Schülerinnen und Schüler besonders am Herzen.
Heiße Phase vor der Landtagswahl
Zentrales Thema des Gesprächs war die bevorstehende Landtagswahl am 22. März 2026. Die Schülerinnen und Schüler, von denen viele in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Stimme abgeben dürfen, nutzten die Chance, kritische Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen. Von der Digitalisierung der Schulen über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in ländlichen Regionen wie der Mosel bis hin zu Strategien gegen den Fachkräftemangel – die Palette der Themen war breit gefächert.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr sich die Jugendlichen für die Zukunft unseres Landes engagieren“, resümierte Stefan Thoma nach dem Treffen. „Gerade der direkte Austausch mit der Generation, die von unseren heutigen Entscheidungen am längsten betroffen sein wird, ist für meine Arbeit im Landtag unverzichtbar.“
Fazit eines spannenden Tages
Für die Klassen 11 und 12 war der Ausflug nach Mainz mehr als nur ein schulfreier Tag. Er machte Politik greifbar und zeigte, dass der Weg vom Lehrerpult in die aktive Mitgestaltung des Landes kürzer sein kann, als man denkt. Mit vielen neuen Eindrücken und einer ordentlichen Portion politischem Insiderwissen im Gepäck trat die Gruppe am Nachmittag die Heimreise an die Mosel an.








Die Realschule plus und Fachoberschule unterstreicht ihren Rang als nachhaltige Schule. Die BNE-AG und der Sozialkundekurs der 9a haben in Zusammenarbeit mit dem Stadtbürgermeister, dem Forstrevier und dem Bauhof Traben-Trarbach am vergangenen Donnerstag, pünktlich zur Eröffnung des Mosel-Wein-Nachts-Markt,

